Mögliche Strategie für LEL in 106 Stunden

Start Ankunft km h km/h
So 08 Uhr So 22 Uhr 286 14:37 19,6
06:23 Stunden (Schlaf)pause in Humber Bridge
Mo 05 Uhr Mo 22 Uhr 317 17:06 18,5
06:54 Stunden (Schlaf)pause in Moffat
Di 05 Uhr Di 22 Uhr 313 17:22 18,1
06:36 Stunden (Schlaf)pause in Barnard Castle
Mi 05 Uhr Mi 21 Uhr 281 16:17 17,3
06:36 Stunden (Schlaf)pause in Spalding
Do 05 Uhr Do 15 Uhr 161 09:42 16,6
Ankunft in Redbridge nach 106 Stunden
Bei London-Edinburgh-London hat man 116 Stunden und 40 Minuten für 1400 Kilometer. Das bedeutet eine effektive Durchschnittsgeschwindigkeit von genau 12 km/h.

Die nebenstehende Strategie ermöglicht es, LEL ohne großes Schlafdefizit in rund 106 Stunden zu bewältigen und dabei fast nur bei Tageslicht zu fahren. Ein sinkender Schnitt wird der fortschreitenden Erschöpfung gerecht. Der Schnitt ist inklusive aller Pausen unterwegs zu sehen. Rechnet man an jeder Kontrolle 15 Minuten, so muss der gefahrene Schnitt etwa 1-2 km/h höher liegen.

Wie man Zeit sparen kann

Die (recht preisgünstigen) Restaurants an den Kontrollstellen sind wegen des Andrangs (jedenfalls bei Paris-Brest-Paris) zeitweise mit langen Wartezeiten verbunden. Schneller geht es oft, wenn man ein Restaurant aufsucht, das leicht Abseits der Strecke liegt. Auch Bäckereien in Nebenstraßen haben oft noch Ware, während viele Boulangerien direkt an der Strecke ausverkauft sind.

Vor den Toiletten an den Kontrollstellen bilden sich oft lange Schlangen. Man spart Zeit, wenn man die Toilette eines Cafés benutzt – selbst, wenn man dort noch etwas trinkt.

An vielen Kontrollstellen gibt es Schlafsäle (französisch dortoir). Man muss nur eine einfache Decke haben und es gibt einen Weckdienst. Trotzdem sollte man seinen eigenen Wecker stellen. Am besten 15 Minuten nach der gewüschten Weckzeit, damit man die anderen Schlafenden nur dann stört, wenn der Weckdienst versagt.

Mögliche Strategie für PBP in 88 Stunden

Start Ankunft km h km/h
So 19 Uhr Mo 23 Uhr 521 28 18,6
4 Stunden (Schlaf)pause in Carhaix-Plouguer
Di   3 Uhr Di 22 Uhr 327 19 17,2
5 Stunden (Schlaf)pause in Loudéac
Mi   3 Uhr Mi 22 Uhr 303 19 16,0
8 Stunden (Schlaf)pause in Dreux
Do   6 Uhr Do 11 Uhr 74   5 14,8
Ankunft in Guyancourt nach 88 Stunden
Die nebenstehende Strategie soll es ermöglichen, PBP ohne unnötigen Stress in weniger als 90 Stunden zu schaffen und dabei fast nur bei Tageslicht zu fahren (abgesehen natürlich von der ersten Nacht, die man wegen des Starts am Sonntagabend durchfahren muss). Eine sinkende Durchschnittsgeschwindigkeit und immer längere Schlafpausen werden der fortschreitenden Erschöpfung gerecht.

Mögliche Strategie für PBP in 81 Stunden

Start Ankunft km h km/h
Mo 05 Uhr Mo 23 Uhr 360 18 20,0
6 Stunden (Schlaf)pause in Tinténiac
Di 05 Uhr Di 22 Uhr 327 17 19,2
7 Stunden (Schlaf)pause in Carhaix-Plouguer
(auf der Rückfahrt Richtung Paris)
Mi 05 Uhr Mi 23 Uhr 380 18 21,2
8 Stunden (Schlaf)pause in Mortagne-au-Perche
Do 05 Uhr Do 14 Uhr 158 9 17,6
Ankunft in Guyancourt nach 81 Stunden
Statt 90 Stunden kann man auch 84 oder 80 Stunden als Limit für Paris-Brest-Paris wählen. Traditionell gibt es in der Gruppe der 84-Stunden-Fahrer die wenigsten Abbrüche. Möglicherweise liegt das daran, dass man Fahrten in der Dunkelheit fast vollständig vermeiden kann, weil der Start am frühen Morgen ist. Mit der nebenstehenden Strategie kann man die Strecke weitgehend bei Tageslicht fahren (abgesehen vom ersten Tag, wo man eine gute Stunde in die Dunkeheit hineinfährt).