Aufgrund der Versorgung an den Kontrollstellen – einschließlich der
Möglichkeit, Fahrradteile einzukaufen – muss man nicht allzuviel
Gepäck mitnehmen. Unverzichtbar sind allerdings:
Gesundheit und Ernährung
- Klopapier – Lieber in der Natur als an einer Kontrollstelle eine Stunde auf
einen freien „Sitzplatz” warten.
- Sonnenschutzmittel
- Nivea-Creme (hilft bei Wundstellen)
- Pflaster und/oder etwas Verbandszeug
- Zahnbürste und Zahnpasta
- Proviant: Es gibt wenig Geschäfte an der Strecke,
daher ist es sinnvoll, an den Kontrollstellen immer so viel einzukaufen,
dsss es bis zur jeweils nächsten Kontrollstelle reicht. Der Abstand
zwischen zwei Kontrollen ist mit höchstens 86 km überschaubar;
nur vom Start zur ersten Kontrolle ist länger, nämlich 220 km.
- Zwei, besser drei Trinkflaschen. An jeder Kontrolle auffüllen!
- Eine Rettungsdecke. Es kann vorkommen, dass man es vor Müdigkeit nicht
zum nächsten Schlafplatz schafft und sich unterwegs eine Bank suchen muss.
Dann ist eine isolierende Rettungsdecke wichtig. Unter Umständen lebenswichtig.
Kleidung
- Jacke und Hosse gegen Regen
- Etwas gegen Kälte, auch Handschuhe. Der gefühlte Unterschied zwischen
Tag und Nacht kann deutlich größer sein als die 20 Grad
Differenz auf dem Thermometer, weil direkte Sonnenstrahlen am
Tag einen zusätzlichen Wärmeeffekt haben.
- Eine reflektierende Weste. Diese ist in Frankreich vorgeschrieben. Eine
Schärpe reicht leider nicht.
- Sonnenbrille
Werkzeug, Ersatzteile, Technik
- Fahrrad-Multitool mit Kettennieter (der wiegt kaum extra)
- Reifenheber (zwei Stück sollten reichen)
- Luftpumpe
- Einen Ersatzschlauch (wenn man ihn unterwegs braucht, an der nächsten
Kontrolle einen neuen kaufen!)
- Flickzeug (für den Fall einer zweiten Reifenpanne, bevor man
einen neuen Ersatzschlauch gekauft hat).
- Ersatzreifen. Reifenschäden kommen vor und wenn man deswegen
nicht weiterfahren kann, ist das wirklich ärgerlich.
- Ein kleines (und leichtes) Batterie-Rücklicht
- Ein Tacho mit eingebauter Uhr ist sehr praktisch, um unterwegs zu prüfen,
wie man in der Zeit liegt. Idealerweise nimmt man eine Liste mit den
spätesten Durchfahrzeiten der einzelnen Kontrollen mit.
- Ein GPS-Empfänger mit dem Track des Brevets ist äußerst praktisch,
weil viel Zeit spart, regelmäßig im Streckenplan
nachzuschauen. Den Plan sollte man sicherheitshalber dennoch mitnehmen.
Bei Paris-Brest-Paris sind Navigation und Streckenplan unnötig, denn
die Strecke ist komplett ausgeschildert.
- Das Fahrrad sollte nicht zu neu sein. Wie bei allen technischen Geräten
treten defekte meistens entweder relativ kurz nach dem Kauf oder nach langem
Gebrauch auf. Probleme mit dem Innenlager und dem Steuersatz kündigen
sich meistens lange vor dem Ausfall an.
Sonstiges
- Fotoapparat – PBP ist ein tolles Erlebnis. Einige Eindrücke sollte man festhalten!
- Wecker mit Vibration (eventuell im Mobiltelefon) und Ohrstöpsel
für die Schlafsäle.
- Bargeld
Vorher kontrollieren
- Reifen noch in Ordnung?
- Bremsklötze noch ausreichend dick?
- Cleats an den Schuhen noch nicht verschlissen?
- Kette gut geschmiert?
- Alle Speichen fest, Laufräder gut zentriert?
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Fotoapparat – PBP ist ein tolles Erlebnis. Einige Eindrücke sollte man festhalten!
- Wecker mit Vibration (eventuell im Mobiltelefon) und Ohrstöpsel
für die Schlafsäle.
- Bargeld
Überflüssig sind
- Ersatzspeichen, Nippelspanner und Zahnkranzabnehmer. Dieses Werkzeug ist
bei gut gebauten Laufrädern unnötig.
- Akku-Scheinwerfer. Mit einem Nabendynamo und einem modernen LED-Scheinwerfer
(IQ Cyo oder IQ Fly von Busch und Müller
oder Edelux von Schmidt) hat man
gutes Licht – und man muss sich nicht sorgen, ob die Akkus reichen.
Wichtig ist eine zweiadrige Verkabelung des Dynamolichts.